Fragen & Antworten


Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten grundlegenden Fragen zur Homöopathie.
Bitte klicken Sie auf die Frage, die Sie interessiert.


Was kostet eine Erstanamnese?

Eine Erstanamnese (2-stündige Befragung hinsichtlich der persönlichen Krankheitsgeschichte, der Vererbung und der persönlichen Besonderheiten) kostet etwa 100 bis 200 €.

Zahlt die Krankenkasse die Behandlung?

Neuerdings gibt es einige Krankenkassen, die einen Teil einer Erstanamnese übernehmen. Hier ist es allerdings ganz besonders wichtig, auf die Qualität des Therapeuten zu achten. Macht er nur Homöopathie oder bietet er viele andere Therapieformen an? Hat er eine Homöopathieausbildung genossen, die etwa 3 Jahre intensiver Ausbildung mit sich bringt? Besucht er regelmäßig Fortbildungen? Ist eine Betreuung des Patienten auch außerhalb der Sprechzeiten und am Wochenende möglich?
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Zahlen private Zusatzversicherungen die Behandlung?

Hier müssen Sie sehr darauf achten, für welche Art Therapeut Ihre Versicherung gilt: für einen Arzt, der Homöopathie macht oder für einen Heilpraktiker, der Homöopathie macht. In diesem Punkt können sich die Zusatzversicherungen deutlich unterscheiden und dann kann es Ihnen passieren, dass die Versicherung Ihre Rechnung nicht zahlt, obwohl Sie doch für „Homöopathie“ versichert sind. Bitte achten Sie beim Abschluss einer Versicherung auf diesen Punkt.

Welche Informationen werden benötigt?

Für die Erstanamnese braucht der Therapeut möglichst die komplette Krankheitsgeschichte des Patienten von der Schwangerschaft der Mutter an bis heute; Krankheiten und Fehlbildungen der vorangegangenen Generationen oder auch von Geschwistern; wichtige Untersuchungsergebnisse und alle verfügbaren Impfausweise. Je mehr Informationen, desto besser. Sind nur wenige Informationen vorhanden (z.B. bei Adoptivkindern), kann man trotzdem eine Behandlung angehen.

Welche Heilmittel werden verwendet?

Es werden Globuli (Kügelchen), Milchzuckertabletten oder Tropfen gegeben, die mit speziell aufbereiteten (potenzierte) Arzneien versehen sind.

Wie lange dauert die Behandlung?

Das hängt von der Erkrankung und vom Zustand des Patienten ab. Eine Krankheit, die schon lange besteht, braucht tendenziell mehr Zeit bis zu Heilung als eine Krankheit, die gerade erst aufgetreten ist. Akute Erkrankungen (wie Blasenentzündung, Mandelentzündung etc.) können auch innerhalb weniger Stunden gelindert werden. (Siehe auch Newsletter 34)

Warum gibt es verschiedene Homöopathierichtungen?

Abgesehen davon, dass es Therapeuten gibt, die über Pendeln oder Kinesiologie zum Mittel kommen, gibt es eigentlich nur die klassische Homöopathie. Hier ist die „Ganzheit“ des Falles wichtig, d.h. alle Symptome werden aufgenommen und sollen zu einem Mittel führen. Die klassische Homöopathie hat sich allerdings vielerorts dahingehend entwickelt, dass die Therapeuten den Schwerpunkt auf die Psyche des Patienten legen und den Rest vernachlässigen. Insbesondere die Vererbung und die Krankheitsentwicklung sind aber sehr wichtig, wenn man schwerwiegende Störungen behandeln will. Damit die klassische Homöopathie wieder zu einer ganzheitlichen Therapie wird, möchten wir die Miasmatik betonen und darüber aufklären.


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Da wir wissen, daß man unmöglich alle denkbaren Fragen im Vorhinein beantworten kann, können Sie uns gern weitere Fragen per mail senden. Wir bemühen uns, Ihnen schnellstmöglich zu antworten.





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