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Die DGMH ist Mitglied im BKHD e.V. (Bund klassischer Homöopathen Deutschlands), der ein Qualitätssystem mit hohen Standards erarbeitet hat:

Sicherheit durch Qualitätsstandards


Der Begriff „Homöopathie“ ist nicht geschützt. Für Ärzte regelt die Bundesärztekammer die Verwendung des Begriffs „Homöopathie“ als Zusatzbezeichnung zum Facharzt. Heilpraktiker können dieses Heilverfahren ohne besonderen Nachweis in die Liste ihrer
Behandlungsmethoden aufnehmen. Therapeuten, die sich eng an den Vorgaben des Begründers der Homöopathie, C.F.S. Hahnemann orientieren, bezeichnen sich als klassische Homöopathen. Auch dieser Begriff ist nicht geschützt.
Um Patienten in dieser Situation ein hohes Maß an Sicherheit und optimale Heilungschancen durch kompetente Behandlung zu ermöglichen, haben die Homöopathie-Fachgesellschaften Deutschlands unter dem Dach des BKHD e.V. in intensiver Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten Qualitätsstandards für Aus– und Weiterbildung in der Homöopathie erarbeitet.

Für alle beim BKHD e.V. registrierten Homöopathen gelten folgende Anforderungen:

  • Approbation als Arzt/Ärztin oder Zulassung als Heilpraktiker
  • Nachweis einer Mindestausbildungszeit von 1800 Stunden Homöopathiestudium (= 550 Std. Kontaktstudium in der Schule + 1250 Std. angeleitetes Heimstudium/ Unterrichtsstunde = 45 Min.) und Nachweis der bestandenen schulinternen Prüfung.
  • Bestehen einer bundesweit einheitlichen zweitägigen zentralen Homöopathie-Prüfung.
  • Verpflichtung zur dreijährigen Supervision (mit ausführlicher Dokumentation von 6 supervidierten Praxisfällen).
  • Verpflichtung zur Fortbildung: 30 Stunden pro Jahr in Homöopathie und 8 Stunden pro Jahr in Klinik. Die Nachweise werden der Qualitätskonferenz alle zwei Jahre eingereicht, geprüft und zur Einsichtnahme archiviert.
  • Verpflichtung zur Behandlung nach den Regeln der klassischen Homöopathie - nach bestem Wissen und Können (ausführliche Anamnese, Berücksichtigung aller Symptome mit dem Ziel: Einzelmittelverordnung, ganzheitliche Erfassung des Patienten auch in den Folgebehandlungen).
  • Verpflichtung zur Einhaltung der Ethikrichtlinien

Verbraucherschutz – Patientenschutz

Die transparente Umsetzung der Qualifikationsstandards in der Qualitätskonferenz des BKHD schützt Patientinnen und Patienten, die klassisch homöopathisch behandelt werden wollen. Sie können sicher sein, dass die Therapeuten, die im zentralen Register stehen, über solide, überprüfte Kenntnisse verfügen. Die hohen bundesweit gültigen Qualitätsstandards werden das Ansehen und die Anerkennung der Homöopathie weiter fördern. Mit diesem hohen Niveau in der homöopathischen Aus– und Weiterbildung kommen wir unserem gemeinsamen Ziel wieder ein Stück näher:
Die Homöopathie soll als kostengünstige, effektive und ganzheitliche Therapieform den Stellenwert im Gesundheitswesen erhalten, der ihr zusteht.

Adressen qualifizierter Homöopathinnen und Homöopathen finden Sie nach Postleitzahlen sortiert auf der Webseite der Qualitätskonferenz des BKHD